Stiftungsprogramm

Seminarakademie

Die Seminarakademie

Die Stiftung Wissen+Kompetenzen betreibt eine eigene Akademie. Sie steht für ein intensives Ausbildungsprogramm zur Persönlichkeitsentwicklung von Studierenden auf den Feldern der methodischen, persönlichen und sozialen Kompetenzen.

Die Stiftungsakademie ist seit der Gründung der Stiftung der wichtigste Baustein. Durch diesen Raum des Erlernen und Erlebens können hier Studierenden in einer hervorragenden Atmosphäre ihre Persönlichkeit entwickeln.

Ein Programm, das passt.

  • Das Bildungsprogramm besteht aus vier Seminaren, die jeweils an zwei Wochenenden (Samstag und Sonntag) stattfinden. Sie werden jährlich in einem festen Rhythmus verteilt auf das Wintersemester und Sommersemester abgehalten. Durch den Besuch aller Seminare können Leistungsnachweise von bis zu 6 ECTS-Punkten für den Wahlpflichtbereich der Schlüsselqualifikationen erworben werden.
  • Im Mittelpunkt der Seminardidaktik steht die Handlungsorientierung, d.h. nach der Wissensvermittlung erfolgt das Lösen von problemorientierten Übungsfällen und das Trainieren in kleinen Arbeitsgruppen. So gewinnen die Teilnehmer die Fähigkeit, das vermittelte Wissen umzusetzen.
  • Die Seminare finden grundsätzlich an Wochenenden statt, um Kollisionen mit dem regulären Vorlesungsbetrieb zu vermeiden. Außerdem sind alle Termine an den Semesteranfang gelegt, damit keine Überschneidungen mit Prüfungsvorbereitungen in der zweiten Semesterhälfte auftreten. Die Seminare finden im bwgv Akadmemiehotel in Karlsruhe-Rüppurr statt. Das Tagungshotel bietet für die Stiftungsakademie ein ideales Ambiente und beste Seminartechnik. Außerdem werden die Seminarteilnehmer kulinarisch mit einem Frühstück, Mittagessen, Kaffeepause und Abendessen versorgt.
  • Das Kompetenzwissen und dessen Umsetzung wird vom Referent ständig überprüft, um sicherzustellen, dass die Teilnehmer am Ende auch neue Fähigkeiten erworben haben. Parallel dazu werden die Trainerfähigkeiten nach Methodik und Inhalten von den Seminarteilnehmern bewertet. Auf diese Weise ist ein Optimierungsregelkreis zur stetigen Verbesserung gegeben, der eine hohe Seminarqualität garantiert.

Seminar I

Methodisches Lernen

Zielsetzung
Verbesserung der Fähigkeit, Informationen leicht, schnell und dauerhaft zu verarbeiten. Sie nutzen Ihre persönlichen Kapazitäten besser aus und entwickeln einen persönlichen Lern- und Arbeitsstil.

Inhalte
Sie lernen Methoden und Werkzeuge kennen, die alle angeborenen Sinne in den Lernprozess integrieren. Durch zahlreiche Übungen erhöhen Sie Schritt für Schritt Ihr Potential, sich neues Wissen anzueignen.

Bausteine

Basisinformationen

  • Wie funktioniert unser Gehirn?
  • Zusammenhang von Motivation und Konzentration
  • Zusammenhänge von Stress, Fitness, Kreativität und Gedächtnis
  • Feststellung des individuellen Lern- und Gedächtnistyps

Grundlagen der Mnemotechnik

  • Darstellung verschiedener Lernsysteme
  • Strukturierung von Informationen
  • Übungen zur Erhöhung der Assoziationsfähigkeit
  • Mind Mapping

Effektives Lesen

  • Steigerung der persönlichen Lesefähigkeit
  • Technik des selektiven Lesens
  • Lernerfolg beim Lesen
  • Formen des Notierens

Optimale Prüfungsvorbereitung

  • Nutzen aus einer Vorlesung ziehen
  • Entstehung und Bekämpfung von Prüfungsangst
  • Arbeitsplanung und Zeitmanagement
  • Systematische Planung einer Prüfung
Projektmanagement

Zielsetzung

Je nach Ihren persönlichen Vorkenntnissen bietet Ihnen das Seminar die Möglichkeit, die Grundlagen für die Organisation und Betreuung von Projekten kennenzulernen, vorhandene Kenntnisse wieder aufzufrischen oder Ihre Kenntnisse zu vertiefen. Es wird ein Basisleitfaden für die Arbeit als Projektmanager vermittelt, wobei die Methoden es  Ihnen ermöglichen, Ihr vorhandenes Wissen einfließen zu lassen.

Inhalte

Das Seminar beginnt mit der Definition von Projekt und Projektmanagement als Begriff und Aufgabe. Anschließend wird, entlang eines Phasen-Modells, Projektmanagement in Teilschritte zerlegt und diese erläutert. Die Teilnehmer werden in praktischen Übungen und Aufgaben immer wieder eingeladen, vorhandenes und neues Wissen zu erproben.

Bausteine

  • Ziele und Risiken im Projektmanagement
  • Stakeholder und das Projektteam
  • Organisation und Dokumentation
  • Pläne und Arbeitspakete
  • Termine und Kosten
  • Ein gutes Ende gestalten
Teamfähigkeit

Zielsetzung

Sie werden vertraut mit den Methoden der Teamarbeit, verstehen, wie Sie ein Team leiten und die Effizienz des Teams steigern.

Inhalte

Gruppenarbeit ist ein effektiver Weg, um Projekte abzuwickeln und Ziele zu erreichen. Wie bildet man effiziente Teams, wie laufen die Gruppenprozesse ab und welche Kommunikationsanforderungen stellen sich an die Leitung und Mitglieder? Durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Interessenslagen der beteiligten Individuen entstehen Problemsituationen, die es zu überwinden gilt. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen, um ein Team zu Höchstleistungen zu bringen?

Bausteine

Teamarbeit

  • Gestaltung der internen Kommunikation
  • Zusammenarbeit erfordert klare Regeln
  • Teammitglieder einbinden und steuern

Teambildung

  • Teamkodex als Basis für eine positive Entwicklung
  • Rollendefinition von Teammitgliedern
  • Zusammensetzung als Grundlage optimaler Arbeit
  • Die Phasen der Teambildung und -entwicklung
  • Zielsetzung für und Einflussparameter auf den Prozess

Teamverständnis

  • Gemeinsamer Nenner
  • Zielsetzung und Eigendynamik
  • Konzentration auf die einzelnen Stärken

Teammotivation

  • Nutzung der Netzwerkdynamik
  • Integration der Stärken und Ausrichtung auf das Ziel
  • Kombination und Optimierung unterschiedlicher Ansichten
  • Präsentation als Schlüsselerlebnis

Teamprobleme

  • Positive Umsetzung von Konfliktpotential
  • Kommunikation als Konfliktlöser
  • Gefahren durch destruktive Einflüsse

Teamkontrolle

  • Ergebnisanalyse
  • Ursachenforschung für Zielabweichungen
Konfliktmanagement

Zielsetzung

Sie lernen, mit Konflikten umzugehen, sie frühzeitig zu erkennen und erarbeiten die einzusetzenden Techniken, um Konflikte im Vorfeld zu vermeiden. Sie erfahren, mit welchen Konflikttypen Sie umgehen müs­sen.

Inhalte

Konflikt als negativen Faktor konstruktiv nutzen. Instrumente, Methoden und Lösungsansätze zum Erkennen von Konfliktpotential und dessen Beherrschung. Nutzen von Konflikten als Optimierungspotential.

Bausteine

Konflikt in Alltag und Beruf

  • Wo entstehen Konflikte?
  • Menschliche Aspekte
  • Teamaspekte
  • Führungsverhalten
  • Warum sind konfliktfreie Organisationen erfolgreich?

Positives Potential in Konflikten

  • Erkennen von ersten Anzeichen
  • Vermeidung von Eskalation
  • Schutzreaktionen
  • Überwindungsmöglichkeiten
  • Konflikt als Chance

Instrumente zur Konfliktlösung

  • Kreativen Ansatz suchen
  • Glaubwürdigkeit einbringen
  • Aktiv agieren
  • Kritik erkennen und ausräumen
  • Einsatz von Gesprächstechniken
  • Nutzung des Motivationspotentials
  • Situation zur Gesichtswahrung schaffen
  • Mediation oder Moderation einsetzen

Seminar III

Verhaltenswirkung

Zielsetzung
Analyse der eigenen Wirkung auf andere. Welche Botschaften werden von mir unbewusst vermittelt?
Für jeden, der viel mit Menschen zu tun hat, ist es wichtig, die wirkliche Einschätzung durch andere zu kennen. Selbsterkenntnis trägt in erheblichem Maße zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Eine realistische Selbsteinschätzung ist die Voraussetzung für erfolgreiches Handeln.

Inhalte
Feedback durch Teilnehmer und Trainer, Kleingruppenarbeit, Übungen zur
Selbstdarstellung, Rollenspiele, Impulsreferate, Diskussionen.

Bausteine

  • Welchen ersten Eindruck vermittle ich?
  • Wie sehen mich Menschen, denen ich zum ersten Mal begegne?
  • Wie wirke ich in Gruppen?
  • Wie wirke ich im Einzelgespräch?
  • Wie wirke ich auf Kunden?
  • Wie wirke ich auf Mitarbeiter und Vorgesetzte?
  • In welchem Maße stimmt mein Selbst- und Fremdbild überein?
  • Wie helfe ich anderen, zur Selbsterkenntnis zu kommen?
  • Welche “Feedback”-Regeln sind dabei zu beachten?
  • Wie reagiere ich auf “Feedback”?
  • Meine Wirkung im Privatbereich
  • Wie beurteilen andere Menschen meine Stärken und Schwächen?
  • Was versteht man unter Impressions-Management?
  • Welche Unterstützung gibt es bei Veränderungswünschen?
  • Praktisches Einüben alternativer Verhaltensweisen
Networking

Zielsetzung
Sie lernen  den Aufbau und die systematisierte Nutzung eines eigenen Netzwerks. Sie erkennen, wie unentbehrlich Netzwerken im Beruf ist, wenn einer weiterkommen will oder seine Position auch nur halten möchte.

Inhalte

  • Weshalb (konkret) netzwerken? / Wer sollte und kann netzwerken?
  • Persönliche Voraussetzungen/ MiniCheck
  • Regeln fürs Networking
  • Formen des Netzwerkens
  • Arbeitsmittel für Netzwerker
  • Vorgehensweise beim Aufbau eines persönlichen Netzwerkes
  • Networking-Beispiele: Personen
  • Netzwerk-Beispiele: Regional – National – International
  • Gefahren durch Networking
Kommunikationsfähigkeit

Zielsetzung
Wichtigste Methoden wirkungsvoller Kommunikation kennen. Persönliche Kommunikationsfähigkeiten weiterentwickeln, um Gespräche selbstbewusst, ergebnisorientiert und nachhaltig zu führen.

Inhalte
Unterschiedliche Methoden der Kommunikation, die die gesamte Person und das Umfeld des Gesprächs mit einbeziehen. Viele Übungen erweitern Ihr Verhaltensspektrum. Sie erfahren die Wirkung Ihres Stils auf das Gesprächsergebnis.

Bausteine
Basisinformationen

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Gesprächsatmosphäre herstellen und fruchtbar gestalten
  • Einstellen auf den Gesprächspartner und -situation
  • Erfolg durch mentale Einstellung auf das Gespräch und innere Klarheit über Gefühle und Intellekt

Individuelle Kommunikationsfähigkeit

  • Gut zuhören, Unausgesprochenes erkennen
  • Begeistern im Gespräch
  • Stimmig kommunizieren im Denken, Fühlen, Körpersprache und Ausdruck
  • Neugierig und kreativ Gespräche führen
  • Lernen aus Selbstbild
  • Fremdbild Vergleich

Steuerung in schwierigen Gesprächen

  • Sich auf unterschiedliche Persönlichkeiten einstellen
  • Emotionen im Gespräch steuern
  • Machtspiele auflösen
  • Einwände und Widerstände integrieren
  • Gesprächsabschluss sinnvoll gestalten
  • Erfolg sichern durch ergebnisorientiertes Vorgehen mit win-win Orientierung
Kreativität / Innovationsfähigkeit

Zielsetzung
Methoden, um Kreativität und Innovation bei sich und in Gruppen zu fördern. Eigene Strategien zu neuen kreativen Lösungen.

Inhalte
Methoden kennen lernen, um verborgene kreative Potentiale auszuschöpfen. In Übungen lernen Sie, gewohnte Grenzen allein und in Gruppen zu überschreiten.

Bausteine
Basisinformationen

  • Wie hängen Intuition, Kreativität und Innovation zusammen?
  • Wie können die Prozessabläufe für kreative und innovative Ideen gestaltet werden?
  • Kreativitätsmethoden

Individuelle Kreativitätsfähigkeit

  • Innere Zustände und persönliche Quellen für Kreativität bewusst gestalten
  • Persönliche Hemmungen abbauen
  • Individuelle Denkstile, die Kreativität fördern
  • Mentale Fähigkeiten und Intuition erschließen
  • Kreativität und Ergebnisorientierung zusammenbringen

Kreativität in Arbeitsgruppe

  • Synergien durch Kommunikation ausbauen
  • Umfeld für kreative Ergebnisse schaffen
  • Methoden, kreativ Ideen zu entwickeln und Probleme in Gruppen zu lösen

Innovationsfähigkeit

  • Innovationsfähigkeit beim Einzelnen und im Team fördern
  • Welche individuellen Rollen im Team fördern den Innovationsprozess?
  • Schöpferische, innovative Fähigkeiten nutzen, um Aufgaben schneller und wirkungsvoller zu lösen

Seminar II

Freies Reden (Rhetorik-Grundlagen)

Zielsetzung
Sie erarbeiten die Bausteine einer wirksamen Rhetorik, kommen dar­über zu Ihrem persönlichen Redestil und verstehen, Ihr Wort durch Arti­kulation, Mimik, Gestik und die Körpersprache so darzustellen, dass Ihre Botschaft auch bei Ihrem Auditorium ankommt.

Inhalte
Sprech- / Artikulierungs- / Modulationsübungen und Vortragstraining bringen Sie Schritt für Schritt über die Grundregeln einer freien Rede zum sicheren Auftreten. Sie sammeln Erfahrung durch Reflektion und erkennen dabei Ihre persönlichen Fähigkeiten.

Bausteine

  • Grundlagen der Kommunikation
  • Grundregeln für verständliches Reden
  • Vorbereitung und Aufbau einer Rede
  • Argumentationstechniken
  • Sicheres Auftreten
  • Sprache – verbale und non-verbale Kommunikation
  • Umgang mit Lampenfieber
Durchsetzungsfähigkeit

Zielsetzung
Sie lernen mit schwierigen Situationen umzugehen, die Selbstvertrauen und innere Stärke erfordern.

Inhalte
Sie erfahren und üben, die eigene Position vor anderen Menschen zu vertreten, diese für den eigenen Standpunkt zu gewinnen und mit
Konflikten und Widerständen dabei umzugehen.

Bausteine

  • Aktives Zuhören
  • Was ist ein Konflikt?
  • Konfliktauslöser
  • Kooperative Konfliktlösung
  • Konfliktindikatoren
  • Was ist Motivation?
  • Motivationsgespräch
  • Motive und Nutzenargumentation
Präsentationstechnik

Zielsetzung
Sie möchten die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer gewinnen und so “rüber” kommen, dass man Sie so versteht, wie Sie es meinten.

Inhalte
Sie proben und analysieren typische Vortrags- oder Gesprächssituationen und lernen die Konzepte der Kommunikations- und Lernpsychologie zu nutzen.

Bausteine

  • Adressatenanalyse
  • Was ist das Ziel des Vortrages?
  • Medieneinsatz
  • Zeiteinteilung und Zeitdisziplin
  • Eröffnung, Hauptteil und Abschluss
  • Vortragsmanuskript, Sprache, Verständlichkeit
  • Blickkontakt, Gestik, Mimik und Körperhaltung
  • Visualisierung und Foliengestaltung
  • Souveräner Umgang mit Einwänden und Störungen
Moderationstechnik

Zielsetzung
Moderation zielt darauf ab, die Kreativität der Teilnehmer zu fördern, ihre Ideen dem jeweiligen Kreis zugänglich zu machen und schließlich zu Ergebnissen und Entscheidungen zu gelangen, die von der Gruppe mitgetragen und mit unterstützt werden.

Inhalte
Neben der neutralen Rolle des Moderators werden wichtige Techniken vermittelt.

Bausteine

  • Die gezielte Vorbereitung
  • Rolle und Aufgabe des Moderators
  • Moderationsphasen
  • Die 5 wichtigsten Moderationsregeln
  • Frage- und Zuhörtechniken
  • Optimaler Einsatz von Moderationstechniken
  • Einsatz der Körpersprache
  • Aktivierung und Einbeziehung der Teilnehmer
  • Angemessenes Verhalten in Konfliktsituationen

Seminar IV

Persönlichkeitsanalyse

Zielsetzung
Sie lernen Ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen, auch die versteckten, derer Sie sich gar nicht bewusst sind. Nur mit der Kenntnis der eigenen Stärken kann man langfristig erfolgreich sein, denn nur mit diesen sind Spitzenleistungen zu vollbringen.

Inhalte
Sie absolvieren einige Test, um Selbsterkenntnis zu gewinnen und daraus eine Strategie für eine erfolgreiche Karriere zu entwickeln.

Bausteine
Was sind meine Stärken?

  • Stärkenprofil
  • Das Gute besser machen


Was sind meine Schwächen?

  • Schwächenprofil
  • Wie kann man sich von schlechten Gewohnheiten trennen?


Die blinden Flecken

  • Nicht sehen wollen, was wir nicht sehen
  • Intelligente Arroganz


Konzentration auf die Stärken

  • Wo stecke ich meine Energie rein? Stärken stärken oder Schwächen bekämpfen?
  • Nicht härter arbeiten, sondern intelligenter
  • Wie erbringe ich am effektivsten Leistung?
Führungsstile/-verhalten

Zielsetzung:
Sie sollen im Training

  • einen Überblick über Führungsstile erhalten, um diese bezüglich ihrer eigenen Person zu reflektieren und auf eine Führungsarbeit vorbereitet zu werden, die gekennzeichnet ist von Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter
  • sich mit der Rolle der Führungskraft und mit den wichtigen Führungsaufgaben im Unternehmen auseinandersetzen und sich auf die Umsetzung vorbereiten
  • wichtige Führungsinstrumente kennen lernen und anhand praktischer Übungen einsetzen


Inhalte

  • Modernes Führungsverständnis
  • Führungsinstrumente
  • Coaching
  • Monitoring
  • Gespräche führen, Besprechungen leiten
  • Umgang mit Veränderung
  • Umgang mit Konflikten
Management-Ethik

Zielsetzung
Sie befassen sich mit den Wirkungen (auch langfristigen) unternehmerischen Handelns auf Menschen, Gesellschaft, Ökologie und ihre Bewertung. Sie lernen hierzu Maßstäbe kennen wie soziale Verantwortung und Werteorientierung.

Jede Unternehmung hat die Möglichkeit, die Qualität der Arbeitsplätze und die Qualität der Beziehungen zwischen den Sozialpartnern über die Produktion und die Investition zu beeinflussen. Hierzu zählen auch die Achtung der Grundrechte, Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung, die Kunst und Kultur, die Qualität von Waren und Dienstleistungen, die Gesundheit und Umwelt.

Inhalte
Die Menschen erwarten sichtbare Antworten der Unternehmen auf die ethischen Fragen unserer Zeit. Diese Antworten liegen nicht in Hochglanzbroschüren, sondern in der nachvollziehbaren Unternehmenspolitik, die sich an aktuellen Werten orientiert. Die Antworten liegen aber auch im konkreten alltäglichen Handeln der Führungskräfte aller Ebenen.

Ethik verlangt, den eigenen Weg auf der Suche nach dem Wertekonsens aus eigenem Antrieb zu suchen und zu finden.

Bausteine
Wertewissen

  • Wissen, was mir etwas wert ist
  • Wissen, was anderen etwas wert ist
  • Wissen, welche Werte nach innen tragfähig sind
  • Wissen, welche Werte nach außen plausibel sind


Orientierungswissen

  • Wissen, woran ich mich in meinem Handeln orientiere
  • Wissen, woran andere sich in ihrem Handeln orientieren
  • Wissen, welche Orientierungen explizit gefordert sind
  • Wissen, welche Orientierungen implizit vorhanden sind


Handlungswissen

  • Wissen, auf welche Grundlagen ich Entscheidungen treffen kann
  • Wissen, auf welchen Grundlagen andere Entscheidungen treffen
  • Wissen, welche Entscheidungen ich vor mir selbst vertreten kann
  • Wissen, welche Entscheidungen ich vor anderen vertreten kann


Wertefaktoren

  • Menschlichkeit:
    Selbstachtung, Gerechtigkeit, Individualität, Rücksichtnahme, Fairness
  • Corporate Citizenship:
    Bodenständigkeit, Tradition, soziale Verantwortung, Moral, ökologische Verantwortung, Vorsorge für die Gesundheit
  • Zwischenmenschlicher Umgang:
    Offenheit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit, Glaubwürdigkeit, Intuition, Wir-Gefühl, Harmonie, Umgangsformen
  • Arbeitsfreude:
    Anerkennung des Einzelnen, Teamgeist, Großzügigkeit, Ästhetik, Honorierung, Wertschätzung, Lebensfreude
Business Knigge

Zielsetzung
Sie lernen den souveränen Umgang im Geschäftsleben – mit Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten und Geschäftspartnern. Gute Umgangsformen schaffen Akzeptanz und stärken das Selbstbewusstsein.

Inhalte
In diesem Seminar werden Sie mit unterschiedlichen “alltäglichen Berufssituationen” konfrontiert. Praxisrelevante Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag fließen in das Training ein – das Erlebte wird reflektiert und die Wechselwirkungen des eigenen Verhaltens mit dem Ihres Gegenübers untersucht.

Bausteine
Menschliche Kompetenz – Spielräume und Spielregeln in der Geschäftswelt

  • Takt und Höflichkeit im beruflichen Alltag
  • Natürliche Souveränität und Authentizität
  • Persönliche Wirkung und Wahrnehmung
  • Geschäftsfrau, Geschäftsmann, Geschäftspartner


Sichere Repräsentanz beim Auftritt in der Öffentlichkeit

  • Manieren, Etikette und Umgangsformen
  • Stil- und Spielregeln heutiger Kommunikation
  • Rhetorik im Gespräch – der Ton macht die Musik
  • Nonverbale Signale – Feedback vs. Höflichkeit
  • Distanzverhalten im direkten Kontakt – interkulturelle Besonderheiten
  • Umgang mit der Presse


Besondere Situationen und Anlässe

  • Repräsentanz auf Distanz – Telefon und Videokonferenz
  • Empfang: Begrüßungs- und Bekanntmachungsrituale
  • Präsentation: Mehr als Zahlen und Fakten
  • Verhandlungen, Konferenzen, Seminare, Messen…

Förderprogramme fürs Leben

Qualifikationsprofil

Durch die systematische Erfassung aller Leistungsmerkmale von der Bewerbung bis hin zu den Seminarerfolgen bekommt die Stiftung ein konkretes Qualifikationsprofil über jeden Teilnehmer am Förderprogramm der Stiftung. Der Entwicklungs- und Veränderungsprozess wird dabei mess- und verfolgbar. Dies ermöglicht individuelle und fundierte Beratungsgespräche.
Dadurch erfährt jeder Teilnehmer einen Zusatznutzen, den er zur Selbstreflektion seiner Persönlichkeitsentwicklung in Anspruch nehmen kann.

Persönliches Kompetenzen-Entwicklungsprofil

Jeder Stipendiat kann durch Reflexion seiner täglichen Situationen seine Erfahrung
in den einzelnen Kompetenzen vergrößern und so seine Fähigkeiten perfektionieren.
Als Werkzeug dabei hilft ihm sein eigenes Kompetenzen-Entwicklungsprofil, in dem
er die Ereignisse dokumentiert, die der Weiterentwicklung einzelner Kompetenzen
gedient haben.

Seminartests

Am Ende eines jeden zweitägigen Seminarteils wird ein Verständnistest durchgeführt. Daraus erkennen die Stiftung und der Seminarleiter, wie der Lehrstoff von den Teilnehmern aufgenommen wurde. Die Test unterstreichen die Ernsthaftigkeit des Seminars und rechtfertigen am Ende die Ausstellung eines qualifizierten Zeugnisses.

Zertifikat

Jeder Seminarteilnehmer erhält ein Zertifikat, das seine Aufnahme in das Förderprogramm der Stiftung und die Zuteilung eines Stipendiums für einen Seminarplatz bescheinigt. Nach Abschluss jedes Seminars bekommt er ein qualifiziertes Zeugnis, das die im Seminar gezeigte Leistung beurteilt.

Die Leistungskriterien sind für jedes Seminar charakteristisch vom Referenten und Seminarbetreuer definiert. Sie werden während des Seminars in Multimoment-Aufnahmen über jeden Seminarteilnehmer bewertet und nach Seminarende zwischen Referent und Seminarbetreuer abgeglichen.
Diese Umsetzungsleistung bildet zusammen mit dem Ergebnis des Seminartests die Grundlage für die Ausstellung des Zeugnisses.

Diese Dokumente sind aussagekräftig und damit voll verwertbar für spätere Bewerbungen.

Veranstaltungen der Stiftung